
Der Bauernhof um 1900.
Es muß wohl die ungewöhnlich schwarze Haarfarbe gewesen sein,
die dazu führte, dass der Hof im 19. Jahrhundert
den Namen "Haldenschwarzhof" bekommen hat.
Jedenfalls erhielt der Hof, als er von Joseph Schuler
(1817 bis 1880) geführt wurde seinen Namen.
Mit Joseph Schuler zogen die Schulers auch an den Zweribach.
Insgesamt lässt sich der Schulersche Familienstammbaum bis
um das Jahr 1600, also noch bis vor den 30jährigen Krieg,
zurückverfolgen.
Kein Wunder also, dass es sogar ein Familienwappen gibt,
dessen Herkunft und Bedeutung allerdings nicht mehr nachvollziehbar ist.
Der Bauernhof ist in der Grundsubstanz vermutlich bereits mehr
als 400 Jahre alt.
Die Erschließung des Urwaldgebietes begann Ende des 16. Jahrhunderts. Holzknechte aus Tirol, die für das Eisenbergwerk
in Simonswald als "Gastarbeiter" engagiert waren, kultivierten
das Gebiet am Zweribach und an der Wildgutach.
Die so entstandenen Höfe verkauften Sie an Einheimische,
nachdem das Eisenbergwerk eingestellt worden war.

Das illustrierte Schuler-Wappen ist offiziell im "Rietstap Armorial General" dokumentiert. Die Beschreibung dieses Wappens ist wie folgt:
Rotes Schild, zwei silberne, schräg gekreuzte Zepter, beide in einer Lilie endend. Die Zepter überragen einen goldenen Hügel am Schildfuß. Die Helmzier ist ein schwarzer, sitzender Windhund mit goldenem Halsband.
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